präsentiert von Matthias Hanke und Lichtblicke e.V.

Spitzbergen mit dem Kanu

SpitzbergenSpitzbergenSpitzbergen – Inseln im Eis. 850 Kilometer mit dem Faltboot durch das Polarmeer. Das Inselarchipel „Svalbard“ liegt auf halben Weg vom nördlichsten Punkt Norwegens zum Nordpol, direkt im Eismeer. Es ist eine ungastliche Gegend für Menschen. Die Sonne geht monatelang nicht unter und lässt Besucher jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Manchmal ist die Luft so klar, dass weit Entferntes zum Greifen nah erscheint. Ein anderes Mal hüllen Nebelbänke das Land tagelang in graue Schleier. Bekannt wurde Svalbard in den vergangenen Jahren durch Medienberichte über das Abschmelzen der Gletscher und des Inlandeises Von Longyearbyen, der Hauptstadt des Inselarchipels, startete die ungewöhnliche Kajakreise von Jürgen Schütte. BSpitzbergenSpitzbergenereits nach zwei Wochen fiel seine Paddelpartnerin aus gesundheitlichen Gründen aus. So machte sich Jürgen Schütte allein auf den Weg nach Norden. Er folgte den Spuren von Forschern wie Nansen und Amundsen und erkundete die Siedlungsgebiete der Pomoren, die als Walfänger und Jäger die Insel in den vergangenen Jahrhunderten bewohnten. Mit dem größten norwegischen Eisbrecher, der „Svalbard“, geht es nach knapp zwei Monaten Kajakreise wieder zurück nach Longyearbyen. Ein Geologe führte Jürgen Schütte zum „ältesten Wald der Welt“. In Svea, eine der letzten Bergbausiedlungen auf der Insel und die letzte Reisestation auf dem Heimweg, gibt es nur ca. 15 Straßenkilometer, aber ein Vielfaches an Strecke, die man mit dem Auto durch die Minenwelt fahren kann. Ein Kohlefrachtschiff bringt Jürgen Schütte und seine Ausrüstung zurück ins „warme“ Deutschland. „In meinem Vortrag beschreibe ich Land und Leute. Besuche die historischen Plätze alter Entdecker, Forscher und Walfänger. Aber auch die Tierwelt Spitzbergens wird dem Zuschauer nahe gebracht. Ich berichte über spannende Eisbärerlebnisse, neugierige Polarfüchse, Robben und Walrossbegegnungen. Der rote Faden ist die 850 Kilometer lange und 53 Tage dauernde Reise mit dem Klepper-Faltboot.

Jürgen Schütte

Porträt Jürgen SchütteSeine erste größere Reise unternahm Jürgen Schütte vor über 20 Jahren. Er radelte von Deutschland nach Indien. Seit 2002 ist er als freier Fotojournalist und Vortragsreferent tätig. Ins arktische Eis, durch die heißesten Wüsten der Welt oder auf einem selbst gebauten Floß quer durch Deutschland: Jede Region hat für Jürgen Schütte seinen Reiz. In seinen Vorträgen berichtet er über die Menschen, denen er begegnet ist, über die Tier- und Pflanzenwelt und hält atemberaubende Landschaften mit seiner Kamera fest. Über 600 Reisevorträge hat Jürgen Schütte bereits deutschlandweit gehalten. Seine Fotos waren unter anderem beim 8. Internationalen Medienfestival in Villingen Schwengingen in der Multimedialen 4-K Fotogalerie zu sehen. Mit „Spitzbergen – Inseln im Eis“, seiner ersten digitalen Show, belegte Jürgen Schütte 2011 Platz 3 beim 8. Bergsichten-Festival in Dresden.

Website: www.juergen-schuette.de